20.01.2026 | Aktuelles, Startseite
Miteinander e.V., 20.01.2026
Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. sucht für die „Mobile Opferberatung“ zum 01.03.2026 bzw. nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Berater*in zur Unterstützung von Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (jeweils 30 Stunden/ Woche) am Standort Magdeburg.
15.01.2026 | Aktuelles, Startseite
VBRG e.V.,15.01.2026
Der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e. V. (VBRG) und die darin zusammengeschlossenen fachspezifischen Gewaltopfer- und Betroffenenberatungsstellen in 14 Bundesländern begrüßen grundsätzlich die Intention des Referentenwurfs des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zur Stärkung der Rechte von Verletzten insbesondere schwerer Gewalt- und Sexualstraftaten auf psychosoziale Prozessbegleitung. Angesichts der aktuellen Situation ist es notwendiger denn je, die Rechte von Betroffenen misogyner/geschlechtsspezifischer Gewalttaten im Rahmen der Nebenklage mit dem vorliegenden Entwurf ebenso zu stärken wie die Rechte von Betroffenen von Hasskriminalität.
24.11.2025 | Chronik 2025
Am Montagabend wird eine dreiköpfige rumänische Personengruppe in der Wielandstraße von einem Mann mit einem Messer verfolgt und fortwährend volksverhetzend beleidigt. Zeug*innen berichten zudem, dass der 35-jährige Angreifer mehrfach den sogenannten Hitlergruß zeigt und lautstark NS-Parolen ruft. Die Polizei stellt vor Ort die Identität des sichtlich alkoholisierten Mannes fest und beschlagnahmt ein mitgeführtes Einhandmesser. Die Ermittlungen wegen mehrerer Straftatbestände laufen.
Polizeirevier Burgenlandkreis, 25.11.25
12.09.2025 | Aktuelles, Startseite
VBRG e.V.,12.09.2025
Das reale Ausmaß rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalttaten wird durch das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter nur unvollständig und uneinheitlich erfasst. Das zeigt eine aktuelle Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage zur politisch motivierten Kriminalität rechts (PMK-rechts) der Bundestagsabgeordneten Clara Bünger (Die Linke). Ein Vergleich mit dem Monitoring unabhängigen Opferberatungsstellen verdeutlicht in der Mehrzahl der Bundesländer dramatische Abweichungen.
06.07.2025 | Chronik 2025
Am frühen Sonntagabend gegen 17:00 wird ein 19-jähriger Antifa/Punk (Selbstbezeichnung) in einer Parkanlage von einem Anfang 20-jährigen Neonazi beleidigt und schließlich körperlich attackiert. Der 19-Jährige ist gerade mit seiner damaligen Freundin auf dem Weg ins Kino, als er auf den ihm bereits bekannten Täter trifft. Nach zunächst frauenfeindlicher Beschimpfung des trans Jugendlichen und Beleidigung als politischer Gegner entfernt sich der Täter, kommt aber kurz darauf zurück und tritt dem 19-Jährigen gezielt ein Bein weg. Als der Betroffene dadurch zu Boden stürzt, flüchtet der Angreifer. Der Betroffene alarmiert die Polizei, welche kurz darauf vor Ort eintrifft und seine Anzeige aufnimmt. Bei der Untersuchung im Krankenhaus wird dem 19-Jährigen eine Knöchelprellung attestiert. Der Täter ist überregional aktiver Neonazi und Anhänger der „Jungen Nationalisten“, der Jugendorganisation der extrem rechten Partei „Die Heimat” und bereits polizeibekannt. So wurde der 19-jährige Betroffene bereits seit Februar 2025 wiederholt von ihm beleidigt und bedroht.
Anlaufstelle Mitte, eigener Bericht