12.09.2025 Hasselfelde (Harz) 

12.09.2025 Hasselfelde (Harz) 

In der Nacht von Donnerstag zu Freitag, kurz nach Mitternacht, setzen Unbekannte eine Gewerbehalle in Brand, die sich im Umbau zu einem Veranstaltungssaal befindet. Es entsteht erheblicher Sachschaden. In der Folge kann die Polizei einen 17-jährigen Tatverdächtigen ausfindig machen, gegen den wegen schwerer Brandstiftung ermittelt wird. Bereits im Vorfeld wurden die Besitzer, eine muslimische Familie aus Nordrhein-Westfalen, in sozialen Netzwerken angefeindet sowie extrem rechte Aufkleber auf dem Gelände verklebt.     
Anlaufstelle Mitte, eigener Bericht 

08.08.2025 Magdeburg 

08.08.2025 Magdeburg 

In der Nacht zu Freitag gegen 00:16 Uhr wird eine 36-jährige Frau von einer Nachbarin rassistisch und islamfeindlich beschimpft. Als sie die Situation im Treppenhaus filmt, versucht die 84-jährige Täterin, ihr das Handy aus der Hand zu reißen. Die Betroffene wird dabei leicht verletzt.     
Landtag Sachsen-Anhalt  Drs. 8/6664, 27.02.26 

27.07.2025 Magdeburg 

27.07.2025 Magdeburg 

In der Nacht zum Sonntag, kurz nach 4 Uhr morgens, beleidigt ein Unbekannter im Stadtteil Stadtfeld Ost ein junges Paar aus Syrien rassistisch. Dann schlägt er dem 26-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Der Betroffene wird dadurch leicht verletzt. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.  
Anlaufstelle Mitte, eigener Bericht / Landtag Sachsen-Anhalt Drs. 8/6392, 16.12.25 

14.07.2025 Magdeburg 

14.07.2025 Magdeburg 

In der Nacht zu Montag wird die solidarische Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt soliRADisch in Stadtfeld Ost Ziel eines Brandanschlags. Auf dem Gelände werden Sitzmöbel durch das Feuer zerstört. Nur durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr kann ein Übergreifen der Flammen auf den Carport verhindert werden. Am Tatort werden zudem neonazistische Symbole wie Hakenkreuze, SS-Runen und die Zahl „88“ festgestellt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.  
Instagram von SoliRadisch, 14.07.25  

06.07.2025 Burg (Jerichower Land) 

06.07.2025 Burg (Jerichower Land) 

Am frühen Sonntagabend gegen 17:00 wird ein 19-jähriger Antifa/Punk (Selbstbezeichnung) in einer Parkanlage von einem Anfang 20-jährigen Neonazi beleidigt und schließlich körperlich attackiert. Der 19-Jährige ist gerade mit seiner damaligen Freundin auf dem Weg ins Kino, als er auf den ihm bereits bekannten Täter trifft. Nach zunächst frauenfeindlicher Beschimpfung des trans Jugendlichen und Beleidigung als politischer Gegner entfernt sich der Täter, kommt aber kurz darauf zurück und tritt dem 19-Jährigen gezielt ein Bein weg. Als der Betroffene dadurch zu Boden stürzt, flüchtet der Angreifer. Der Betroffene alarmiert die Polizei, welche kurz darauf vor Ort eintrifft und seine Anzeige aufnimmt.  Bei der Untersuchung im Krankenhaus wird dem 19-Jährigen eine Knöchelprellung attestiert. Der Täter ist überregional aktiver Neonazi und Anhänger der „Jungen Nationalisten“, der Jugendorganisation der extrem rechten Partei „Die Heimat” und bereits polizeibekannt. So wurde der 19-jährige Betroffene bereits seit Februar 2025 wiederholt von ihm beleidigt und bedroht.   
Anlaufstelle Mitte, eigener Bericht