03.02.2024 Halle (Saale)  

03.02.2024 Halle (Saale)  

Am Samstagabend gegen 23:45 Uhr skandiert eine Personengruppe in der Innenstadt volksverhetzende Parolen. Ein Passant interveniert verbal und wird daraufhin aus der Gruppe heraus attackiert. Er wird geschlagen und getreten und erleidet leichte Verletzungen. Die vier unbekannten Täter fliehen anschließend in verschiedene Richtungen.

Polizeiinspektion Halle (Saale), 04.02.24   

03.02.2024 Halle (Saale)  

03.02.2024 Halle (Saale)  

Am Samstagabend fahren eine 31-Jährige und ihre 12-jährige Tochter mit der S-Bahn von Leipzig nach Halle (Saale), als eine Gruppe augenscheinlicher Fußballfans im Eingangsbereich lautstark herumschreit. Ein 37-jähriger Mann aus der Gruppe zeigt wiederholt den Hitlergruß und ruft verfassungswidrige Parolen. Schließlich durchquert er das Abteil und verschüttet den Inhalt seiner Bierdose über die Köpfe mehrerer Fahrgäste. Als die Mutter ihn bittet, dies zu unterlassen, rastet der Mann aus: Er pöbelt sie an und entkleidet seinen Oberkörper. Dann packt er die 12-Jährige an den Haaren und reißt ihr ein Büschel heraus. Die Mutter greift sofort ein, boxt nach dem Mann und fordert ihn auf, von ihrem Kind abzulassen. Andere Fahrgäste kommen ihr zur Hilfe. Bei der Ankunft von Landes- und Bundespolizei auf dem Gleis im Halleschen Hauptbahnhof leistet der Täter erheblichen Widerstand, tritt nach den Beamten und muss gefesselt werden. Der stark alkoholisierte Angreifer (1,78 Promille) bleibt auch auf der Dienststelle der Bundespolizei aggressiv. Nun wird wegen Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung, der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Volksverhetzung und Widerstands gegen den 37-Jährigen ermittelt.  

Bundespolizei 05.02.2024 

02.02.2024 Köthen (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) 

02.02.2024 Köthen (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) 

Am späten Freitagabend wird ein 28-jähriger Mann syrischer Herkunft am Bahnhof von mehreren Männern rassistisch beleidigt und körperlich attackiert. Gegen 23 Uhr steigt der Mann aus einem aus Schönebeck kommenden Zug, ebenso wie eine etwa zehnköpfige Gruppe. Der 28-Jährige wird von drei, vier Männern aus jener Gruppe angefasst und rassistisch beleidigt. Als er in Richtung des Bahnhofsausgangs läuft, wird er von ihnen eingeholt, geschlagen und getreten. Anschließend flüchten die Angreifer in mehreren Fahrzeugen. Der Betroffene muss im Krankenhaus behandelt werden, sein Handy wird bei dem Angriff beschädigt. Die Polizei ermittelt wegen Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Volksverhetzung und bittet Zeug*innen, sich bei ihnen zu melden.    

Mitteldeutsche Zeitung 05.02.24 

20.01.2024 Magdeburg 

20.01.2024 Magdeburg 

Kurz nach Mitternacht von Freitag auf Samstag greift ein mit Teleskopschlagstock bewaffneter Täter im Bereich des Neustädter Platzes hintereinander insgesamt vier Menschen an. Zunächst werden zwei Männer indischer Herkunft von dem Unbekannten rassistisch beschimpft und mit dem Schlagstock geschlagen. Als sie flüchten können, wird ein indischer Student von dem Mann verfolgt, mehrfach geschlagen und rassistisch beleidigt. Dann greift der Täter noch ein Mann aus Syrien an und beschimpft ihn dabei. Die 20-, 25-, 31- und 64-jährigen Betroffenen müssen medizinisch versorgt werden. Drei von ihnen erleiden Verletzungen an Kopf und Knien. Der Täter flüchtet zunächst, wird aber kurz darauf in seiner Wohnung festgenommen. Ein Haftrichter ordnet Untersuchungshaft gegen den 28-jährigen Deutschen an.  

Anlaufstelle Mitte eigener Bericht / Polizeirevier Magdeburg, 22.01.24   

04.12.2023 Magdeburg 

04.12.2023 Magdeburg 

Am Montagabend wird ein 38-jähriger Mann aus Ghana im Hauptbahnhof Magdeburg von einem Mann an der Schulter angerempelt und dabei mehrfach rassistisch beleidigt. Die Frau des Betroffenen alarmiert die Bundespolizei, welche kurz darauf einen 40-jährigen Tatverdächtigen stellen kann. Gegen den polizeilich schon mehrfach in Erscheinung getretenen Mann wird nun wegen versuchter Körperverletzung, Beleidigung und Volksverhetzung ermittelt.  
Bundespolizeiinspektion Magdeburg, 05.12.23