10.11.2025 Köthen (Anhalt-Bitterfeld)

10.11.2025 Köthen (Anhalt-Bitterfeld)

Am Montagmorgen, gegen 8:30 Uhr wird eine 26-jährige Frau aus Ungarn in der Leopoldstraße angegriffen. Im Vorbeigehen wird sie von einem Unbekannten rassistisch beleidigt. Dann rempelt der Täter sie an und schlägt sie mit dem Ellenbogen in den Nackenbereich. Die Betroffene erleidet Verletzungen. Die Polizei ermittelt und fahndet öffentlich nach dem Täter.    
Polizeiinspektion Dessau-Roßlau, 05.02.26  

17.08.2025 Aken (Anhalt-Bitterfeld) 

17.08.2025 Aken (Anhalt-Bitterfeld) 

Am Rande des Stadtfestes wird ein in der Rechtsextremismusprävention aktiver Mann im Beisein seines fünfjährigen Sohnes aus einer fünf- bis sechsköpfigen Gruppe extrem rechter Jugendlicher heraus u.a. als „Antifaschwein” beschimpft. Als er die Gruppe wenig später zur Rede stellen will, wird er von einem 18-Jährigen mit Reizgas angegriffen. Der Betroffene erstattet Anzeige. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt. Bereits am Vorabend waren drei weitere zivilgesellschaftlich vor Ort Engagierte von mehreren jungen Neonazis verfolgt worden und hatten flüchten müssen.     
Wir mit dir.e.V. 19.08.25 / Mitteldeutsche Zeitung, 20.08.25   

29.06.2024 Köthen (Anhalt-Bitterfeld) 

29.06.2024 Köthen (Anhalt-Bitterfeld) 

In der Nacht zum Sonntag randalieren drei unbekannte Männer in einem Wohnheim für internationale Studierende und rufen dabei immer wieder rassistische Parolen wie “Ausländer raus”. Mit verschiedenen Werkzeugen schlagen sie die Scheiben von Eingangstüren ein und beschädigen die Gegensprechanlagen an den Hauseingängen. Schließlich rennen die Angreifer zu einem Auto und flüchten. Es entstand ein Sachschaden von 1.500 Euro.

MDR, 01.07.24
TAG24, 30.06.24   

02.02.2024 Köthen (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) 

02.02.2024 Köthen (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) 

Am späten Freitagabend wird ein 28-jähriger Mann syrischer Herkunft am Bahnhof von mehreren Männern rassistisch beleidigt und körperlich attackiert. Gegen 23 Uhr steigt der Mann aus einem aus Schönebeck kommenden Zug, ebenso wie eine etwa zehnköpfige Gruppe. Der 28-Jährige wird von drei, vier Männern aus jener Gruppe angefasst und rassistisch beleidigt. Als er in Richtung des Bahnhofsausgangs läuft, wird er von ihnen eingeholt, geschlagen und getreten. Anschließend flüchten die Angreifer in mehreren Fahrzeugen. Der Betroffene muss im Krankenhaus behandelt werden, sein Handy wird bei dem Angriff beschädigt. Die Polizei ermittelt wegen Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Volksverhetzung und bittet Zeug*innen, sich bei ihnen zu melden.    

Mitteldeutsche Zeitung 05.02.24