Mobile Opferberatung, 07.08.2026

Liebe Freund*innen, Kolleg*innen, Ratsuchende und Netzwerk-Partner*innen,

seit 25 Jahren berät die Mobile Opferberatung in Trägerschaft des gemeinnützigen Vereins Miteinander – Netzwerk für Demokratie in Sachsen-Anhalt Betroffene rechter, rassistischer, antisemitischer und queerfeindlicher Gewalt: professionell und solidarisch.

Gemeinsam mit Ihnen und Euch wollen wir Dienstag, den 3. November 2026 in Halle (Saale) auf ein Vierteljahrhundert Projektarbeit zurückschauen, eine Zwischenbilanz ziehen und über Zukunftsperspektiven solidarischer und professioneller Beratung und Unterstützung für Betroffene, ihre An- und Zugehörigen und vulnerable Communities sprechen.

Wie kann solidarische und professionelle Beratung und Begleitung in Zeiten extrem rechter Landnahme und Normalisierung weiterentwickelt werden? Wie können Betroffene, solidarische Netzwerke und Communities vor Ort, regional und überregional gestärkt werden? Wie verändert sich selbstbestimmtes Gedenken an die Todesopfer rechter Gewalt und antisemitischer, rassistischer und rechtsterroristischer Anschläge wie in Halle (Saale) und Wiedersdorf an Yom Kippur 2019 oder an die Opfer der rassistischen und rechtsterroristischen Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) – auch angesichts des 15. Jahrestags der öffentlichen Selbstenttarnung des NSU-Kerntrios am 4. November 2026.

Angesichts der bevorstehenden Landtagswahl ist mitten im Jubiläumsjahr unser Fortbestehen so gefährdet wie nie zuvor und wir sind wie viele andere auch mit der Frage konfrontiert, ob diese wichtige Arbeit auch in 2027 weiter gefördert wird. Umso mehr freuen wir uns darauf, mit Ihnen und Euch am 3. November 2026 in Halle (Saale) zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen, Ideen zu entwickeln und zu feiern.

Details zum Programm, Anmeldung und weiteren Informationen folgen in den kommenden Wochen. Wir freuen uns, wenn Sie und Ihr den Termin schon vormerkt.