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„Was tun nach einem rassistischen Angriff?“

Broschüre auf auch auf französisch („Que faire apres une attaque raciste?“) und englisch („What to do after a racist attack?”)

Die Broschüre gibt Betroffenen einen fundierten Überblick über ihre Rechte nach einer rechten oder rassistisch motivierten Gewalttat. Sie erschien 2009 in englischer undfranzösischer Sprache in aktualisierter Auflage. In einzelnen Kapiteln werden die wichtigsten Fragen ausführlich beantwortet, wie beispielsweise: „Was passiert, wenn ich eine Anzeige stelle?“ oder „Warum brauche ich einen eigenen Anwalt und was bedeutet Nebenklage?“ sowie die Frage danach, wer die Kosten für Nebenklage, aber auch materielle Angriffsfolgen übernimmt. Da sich die Broschüre direkt an englisch- und französischsprachige Migrant/innen, Flüchtlinge und ausländische Studierende richtet, behandelt sie zudem in einem weiteren Kapitel die Frage nach möglichen aufenthaltsrechtlichen Konsequenzen eines laufenden Ermittlungsverfahrens. Darüber hinaus stellt sie den Betroffenen bzw. deren Umfeld eine Liste von Adressen zur Verfügung, bei denen sie Unterstützung und Beratung erhalten können.

Die Broschüre in englischer, französischer und deutscher Sprache wurde bereits Anfang 2008 aktualisiert. Im Sommer 2010 ist eine erneute Aktualisierung geplant, um die Änderungen im Rahmen des am 1. Oktober 2009 in Kraft getretenen Opferrechtsreformgesetzes zu berücksichtigen.

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Was tun nach einem rassistischen Angriff?
What to do after a racist attack?
Que faire apres une attaque raciste?


Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt

Eine mehrsprachige Kurzbeschreibung unserer Arbeit und die wichtigsten Anlaufstellen in Sachsen-Anhalt.
Für Infotische, Veranstaltungen etc. schicken wir Ihnen oder Ihrer Organisation auch gerne gedruckte Flyer zu.

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MOB-Flyer (arabisch, deutsch, englisch, französisch, russisch, vietnamesisch)
MOB-Flyer (albanisch, deutsch, farsi, türkisch, somali, spanisch)


Postkarten

Als Beratungsprojekt für Opfer rechter Gewalt beraten und unterstützen wir auch Betroffene von inter*-, lesben-, schwulen-, bi-, transgender-, transsexuell- sowie queerfeindlichen Angriffen, unabhängig von der Selbstverortung der Täter_innen.

 Um unser Angebot für die spezifischen Betroffenengruppen bekannter zu machen, gibt es seit Anfang 2015 drei verschiedene Aufkleberpostkarten mit dem Aufdruck „Unterstützung von“ bzw. „Solidarität mit“ „LGBTTIQ* nach Angriffen“. Sie können kostenlos bei den Anlaufstellen der Mobilen Opferberatung kostenlos angefordert werden.

 


Die Broschüre zum Jubiläum

beraten – unterstützen – intervenieren: 10 Jahre Mobile Opferberatung

Auf 40 Seiten bietet die Jubiläumsbroschüre der Mobilen Opferberatung einen spannenden und lesenswerten Überblick: Texte über die Beratungsstandards und -praxis laden ebenso zum Lesen und Diskutieren ein wie Berichte aus der Praxis der Berater_innen und eine Bilanz des Projekts.

 Darüber hinaus bietet die Broschüre interdisziplinäre Einblicke rings um die Themenfelder Rassismus, extrem rechte Einstellungspotenziale, Polizei und Justiz, professionelle Opferberatung und die Auswirkungen des zweiten Opferrechtsreformgesetzes in der Praxis. Der Pädagoge Prof. Dr. Paul Mecherill erklärt in seinem Beitrag „Rassismus? Vier Fragen und einige Antworten“, warum es wichtig ist, Rassismus beim Namen zu nennen. Der Politikwissenschaftler Dr. Dierk Borstel analysiert in seinem Beitrag „Eng verbunden: Abwertung und Gewalt“, wie Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit als Einstellungsmuster in der gesellschaftlichen Mitte politisch rechts motivierte Gewalt legitimiert und ermöglicht. Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Roland Roth setzt sich mit den verdeckten Zustimmungsmustern für rechte Gewalt und der besonderen Rolle von Polizei und Justiz auseinander. In einem Interview erklärt die Therapeutin Elise Bittenbinder die Folgen traumatischer Erlebnisse und Faktoren für deren Verarbeitung. Rechtsanwalt Sebastian Scharmer zieht in seinem Beitrag „Opferschutz bleibt Auslegungssache“ eine kritische Bilanz zur Wirkung des zweiten Opferrechtsreformgesetzes in 2009. Und Prof. Dr. Jutta Hartmann beschreibt in ihrem Text „Zur Relevanz professioneller Opferhilfe“ zentrale Kriterien professioneller Opferhilfe.

Außerdem finden sich in der Broschüre ausgewählte Beispiele aus der Chronik rechter Gewalt in Sachsen-Anhalt seit 2001 sowie Fotos von Tatorten.

Jetzt die Broschüre downloaden oder gegen Porto bestellen unter: opferberatung.sued@miteinander-ev.de

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10 Jahre Mobile Opferberatung

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Gefördert mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt